5.-6. September

Proben-Wochenende auf der Musikinsel Rheinau

Ganz gross steht am ersten September-Wochenende in der Agenda vom Orchesterverein Benken das Proben-Wochenende auf der Musikinsel Rheinau. Das ist nicht nur musikalisch,  sondern auch von der lockeren und freundschaftlichen Atmosphäre her immer ein Highlight.

Eine kleine Gruppe, genannt Early Birds, nimmts ganz gemütlich und reist bereits am Freitagabend an. Bei einer kalten Platte, wohl für eine Kompanie gedacht, geniessen wir das reichhaltige und vielseitige Znacht. Es ist ein warmer Spätsommerabend, wir spedieren gleich das Znacht auf einem Wägeli in den Innenhof und verbringen den Znacht und ein laaanger Abend draussen unter dem wunderschönen Sternenhimmel. Käse, Aufschnitt, Oliven und Wein bei herzlichem Plaudern und Austauschen, was will man mehr… 🙂

Samstagmorgen, Punkt 9 Uhr beginnen die Proben. Alle restlichen Mitspieler sind inzwischen angereist und schon kurz darauf befinden sich alle hochkonzentriert beim Üben vom Programm fürs Jahreskonzert. Dieses Jahr wird es ganz speziell und vor allem seehr schweizerisch. Jodel-, Chlefeli- und Stücke mit Alphorn sind geplant und werden intensiv geprobt. Man darf sehr gespannt auf die Jahreskonzerte sein! Schweissgebadet durch die Hitze im Saal lassen wir uns beim Musizieren nicht ablenken, dafür aber viele Fenster öffnen, wo dadurch gelegentlich auf der Terrasse Vorbeilaufende stehenbleiben und den wunderschönen Melodien und Klängen zuhören.
Pausen und Mahlzeiten, sowie kleinere Spaziergänge und das Zusammensitzen und Plaudern bereichert das Wochenende nebst dem intensiven Proben. Die Insel mit dem imposanten Klostergebäude, der Kirche und dem Rhein gleich daneben sind einfach wunderschön und die Ruhe vom Ort lädt einem ein, stillzustehen und diese Impressionen auf sich wirken zu lassen. Es war erneut ein produktives und strenges Wochenende, aber wir haben viel profitiert und einige Stücke hörten sich am Schluss schon ganz schön an, wie Thomas, unser Dirigent, meinte. Ihm ein grosses Lob und Dankeschön für die lehrreiche Zeit, seine unermessliche Geduld und Ausdauer. Auch Julia als Zuzügerin bereicherte unser Musizieren auf dem Piano, zum Teil auch als Ersatz für viele fehlende Stimmen und Instrumente. Du hast das super gemacht, vielen Dank!
Mit Freude und schönen Erinnerungen an eine klangreiche und gesellige Zeit geht’s wieder nach Hause in den Alltag…